Ergotherapie im orthopädischen Bereich ist zunehmend mehr gefragt. Und zwar nicht nur bei Frakturen, Arthrosen oder Karpaltunnelsyndrom. Vielmehr besteht eine immer höhere Indikation für die ergotherapeutische Behandlung bei Wirbelsäulenpatienten. Hierbei liegt der Schwerpunkt primär in der Umfeldanpassung und im erlernen adaptierter Bewegungsformen. In Kombination mit der Physiotherapie können somit für den Patienten optimale Bedingungen im häuslichen Umfeld geschaffen werden. So arbeiten die Physiotherapeuten vermehrt an der Wiederherstellung eines weitgehend normalen Bewegungsablaufes der betroffenen Körperregionen und die Ergotherapeuten setzen bei den Patienten an, bei denen unwiderrufliche Schädigungen entstanden sind, wie z.B. nach einer Querschnittslähmung. Diese Patienten müssen ihren kompletten Lebensraum neu einrichten und sich viele Dinge anpassen.

In diesem Bereich kristalisiert sich die Ergotherapie immer mehr als gute fachliche Anlaufstelle. Oftmal können sie schnell den Rollstuhl anpassen und in Zusammenarbeit mit verschieden Reformhäusern auch Hilfmittel, wie z.B den Greifarm besorgen und dem Patienten und seinen Angehörigen den Umgang damit zeigen. Dadurch bekommen die Patienten zunehmend mehr Lebensqualität, trotz Behinderung oder Einschränkung.

In der Praxis Dr. Frank & Partner Ergotherapeuten geht man auch noch einen Schritt weiter und arbeitet im Sinne des 180° Modells auch auf psychologischer Ebene mit den Patienten. Denn viele Menschen empfinden ein hohes Schamgefühl, weil Sie auf einmal einen Rolllator benutzen müssen und im Umgang mit diesen Unsicherheiten zeigen. Solche und andere Aspekte beziehen die Therapeuten mit in die Arbeit ein, um dem Patienten hollistisch helfen zu können.

Mit freundlichen Grüßen | Claudia Franz | Dr. Frank & Partner Zürich