Als Depression bezeichnet man eine psychische Erkrankung, die mit einer andauernden Niedergeschlagenheit einhergeht. Die Depression zählt zu den affektiven Störungen. Die typische Symptomatik bei Depression zeigt sich durch eine Antriebshemmung, der Verlust Freude zu zeigen und zu empfinden, zeitweise eine motorische Unruhe und in machen Fällen durch Schlafstörung. Oftmas geht die Depression mit Problemen im Selbstwertgefühl und dem Selbstbewusstsein überein.

So bangen viele depressive Patienten über das durchschnittliche Maß hinaus um ihre Zukunft und haben auch zeitweise unübliche Ängste. Menschen mit Depression haben neben der Antriebsminderung auch oftmals Probleme im kognitiven Bereich. So gelingt es Ihnen nur unzureichend im beruflichen Umfeld eine dauerhafte Konzentration aufzubauen. Auch treffen depressive Menschen nur ungern Entscheidungen, da Sie meist aus Sorgen vor den Konsequenzen in ewige Grübelein verfallen. Bei manchen depressiven Erkrankungen zeigen sich auch Störungen in den Vitalzeichen, wie z.B. Appetitlosigkeit oder Schmerzen. Manche Anzeichen in der Symptomatik können geschlechterspezifisch unterschiedlich ausgeprägt sein. So zeigen sich bei Männern häufiger auch Anzeichen von extremer Gereiztheit, aggressiven Verhalten, einer Kompensation mit übermäßig viel Sport oder auch die Flucht in erhöhten Nikotin- oder Alkoholabusus. Diese Symptomatiken beziehen sich auf eine Depression bei Erwachsenen und können sich von den Depressionen im Kindes- und Jugendalter stark unterscheiden.

Es gibt unterschiedliche Formen von Depressionen. Sie unterscheiden sich z.B. in bipolare affektive Störung, affektive Psychose, neurotische Depression,Winterdepression, Schwangerschaftsdepression. Die unterschiedlichen Formen lassen sich aber zeitweise nur schwer unterscheiden. Desweiteren gibt es auch noch einige Sonderformen, auf die ich hier nicht weiter eingehen möchte.

Als mögliche Ursache für Depression gilt derzeit als gesichert, das eine Störung im Neurotransmitterbereich vorliegt und dieser zu hoch oder zu niedrig ist. Genauso wie bei anderen psychischen Erkrankungen liegen auch hier wieder unterschiedliche Ursachen, wie z.B. dauerhafte Überbelastung im beruflichen Umfeld vor.

Als therapeutischen Ansatz ist auf jeden Fall eine Psychotherapie anzuraten. Dual kann die medikamentöse Behandlung unterstützend wirken. Neben der stationären Behandlung oder der Nahrungsumstellung kann auch die Ergotherapie die Patienten begleiten. Da die Ergotherapeuten aus dem Bereich der Arbeits- und Beschäftigungstherapie stammt, können die Therapeuten durch den ganzheitlichen Ansatz ressourcenorientiert arbeiten und somit durch das handwerkliche Medium, sowie der Gesprächsführung gezielt fördern und das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl aufbauen.

Bei weiteren Fragen zu diesem Thema stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. Oder lesen Sie hier mehr….

Mit freundlichen Grüßen | Claudia Franz | Dr. Frank & Partner Zürich