Das Gesicht eines Menschen ist eines der wichtigsten Kommunikationsmittel überhaupt. Über das Gesicht können wir Gefühle auf nonverbaler Ebene ausdrücken, aber auch uns verbal verständigen. Lebenserhaltende Maßnahmen wie Essen und Trinken beginnen im Gesicht über den Mund. Doch was ist, wenn dies aufgrund einer Erkrankung, z.B. Schlaganfall gestört ist?

In der Ergotherapie, aber auch der Logopädie gibt es verschiedene Übungsprogramme, die diese Funktionen wieder herstellen können. So trainiert die Logopädie die verbale Kommunikation eines Menschen, wenn z.B. eine Aphasie vorliegt oder bei einer Apraxie. In der Ergotherapie sind die Möglichkeiten vielfältiger. So kann man mit Massagen, Ausstreichungen der Muskultur, aktiven und passiven Übungen für die mimische Muskulatur diesen Bereich wieder gut aktivieren. Auch bei einer halbseitigen Lähmung im Gesicht ist es von enormer Bedeutung, wenn die Patienten schnellstmöglichst ergotherapeutisch und logopädisch betreut werden. Denn in den meisten Fällen können schlaffe Paresen wieder gut rehabilitiert werden. Durch gezielte Übungen zum Thema Mundhygiene und ADL kann dem Patienten auch ein großes Stück Lebensqualität wieder gegeben werden.

Mit freundlichen Grüßen | Claudia Franz | Dr. Frank & Partner Zürich