In den letzten Jahren wurde ein deutlicher Anstieg von psychischen Erkrankungen in der Schweiz ersichtlich. Laut Aussagen des Präsidenten der schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie Hans Kurt, sind die gesellschaftlichen Veränderungen ein wesentlicher Grund für den stetigen Anstieg der psychischen Erkrankungen.

„Die Welt wird immer komplizierter, die Belastungen nehmen zu und das führt bei vielen Menschen zu diffusen Ängsten.“

Aufgrund höherer Belastungen und Stress im Beruf erhöht sich auch der Druck im häuslichen Umfeld und Probleme in der sozialen Interaktion mit der Familie und den Freunden sind vorprogrammiert. Dies ist meist ein endloser Kreislauf, der sich auch nicht so leicht allein durchbrechen lässt. Zusätzlich steigen körperliche Beschwerden aus dem psychosomatischen Formenkreis wie Muskelverspannungen, Magen- und Kreislaufbeschwerden an.

An den Ergotherapeuten stellt sich hierbei eine neue Herausforderung. Er muss von der Trennung der drei klassischen Behandlungsmethoden, interaktionelle, kompetenzzentrierte und ausdruckszenrierte Behandlungsmethode, abkommen und dem Patienten holistisch mit all seinen Facetten betrachten. Ein wichtiges Medium für die Ergotherapie ist in der heutigen Zeit die Kommunikation, die eingesetzt wird um neue Denkprozesse anzuregen und aus alten Verhaltensmuster auszubrechen um selbstreflektierend handeln zu können. Ziel ist es, dem Patienten vor einer beruflichen und sozialen Stigmatisierung zu bewahren, Handlungskompetenzen und  zu fördern und lösungsorientiert zu arbeiten.

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Mit freundlichen Grüßen | Claudia Franz | Dr. Frank & Partner Zürich