Der neueste Gesundheitsreport der DAK führt auf, dass die Anzahl der jungen Menschen und jungen Erwachsenen mit psychischen Erkrankungen ständig  zunimmt.

..pro investierten Euro in Vorsorge und Prophylaxe, können vier Euro an Folgekosten bei dem Arbeitgeber und der Krankenkasse eingespart werden…

Auf Bild klicken und im Podcast mehr erfahren.

Laut der Studie erhoehten sich die Tage an denen Menschen wegen psychischer Störungen am Arbeitsplatz fehlen, seit 1997 um das Doppelte. Hauptdiagnosen waren dabei Depressionen und Angst-Symptomatiken.  Gleichzeitig ist zu beobachten, dass die Fehlzeiten, bedingt durch psychische Belastungen, im Gegensatz zu anderen Erkrankungen mit kuerzerer Ausfallzeiten, laengere Ausfallzeiten nach sich ziehen. Eine moegliche Interventionsmassnahme, ist Prophylaxe, durch Reflexion und Training der beruflichen Strukturierung und persoenlichen Organisation am Arbeitsplatz. Wissenschaftliche Studien gehen davon aus,  dass pro investierten Euro in Vorsorge und Prophylaxe, vier Euro an Folgekosten bei dem Arbeitgeber und der Krankenkasse eingespart werden koennen.Hier direkt zum Online Coaching..

Mit freundlichen Grüßen | Dr. Thomas A. Frank | Dr. Frank & Partner I TAF180

33 Responses to Psychische Erkrankungen bei jungen Erwachsenen nehmen zu (klicken für ganzen Artikel)
  1. Zu Helena: Ich pflege schon darauf aufzupassen, wie ich meine Frust und Ärger loswerde, damit keine Unschuldigen leiden. Ein ordentlicher Fluch (oder mehrere) ist ja schon recht hilfreich. Sonst könnte ich einen Handschlag af die Wand empfehlen bzw. etwas billiges kaputtmachen (aber Vorsicht mit Werfen von Gegenständen, Emotionen sind nicht gut fürs Zielen und es könnten „Kollateralschäden“ auftreten. All das ist besser als nah stehende unschuldige Person grundlos anzugreifen und emotional verletzten. Wenn die überschüssige Energie los ist, kann man konstruktiv werden, sich Gedanken machen, wie man den Grund der Ärgernis loswerden kann oder Problem lösen.

  2. mir fällt es oft schwer meinen frust und meinen ärger nicht an meinen mitmenschen rauszulassen. natürlich geht es mir danach nicht besser sondern eher schlechter und ich nehme mir immer vor dies nicht mehr zu tun aber irgendwie schaffe ich es nicht. hat evt. jemand einen tipp für mich?

  3. Auch ich bin der Meinung, dass man sich ein Ventil suchen sollte, bei dem man seinen ganzen Stress von der Arbeit oder mit den Arbeitskollegen rauslassen kann. Jedoch sollte jeder für sich selbst entscheiden, was das für ein Ventil ist. Egal ob Sport, ein entspannendes Bad, ein Buch lesen oder einfach nur die Beine hochlegen.
    Ich persönlich kann mich am besten beim Sport nach der Arbeit richtig auspowern und den ganzen Stress vergessen.
    Was ich noch als Tipp geben kann ist, man sollte auf keinen Fall den Fehler machen und alles bei seiner Familie oder Ehepartner auslassen und möglicherweise noch mit diesen in einen Streit geraten. Denn diese sind die Letzten, die mit diesem Stress etwas zu tun haben.

  4. Ich saß heute einer Frau gegenüber. Sie war attraktiv und lächelte. Aber schnell fiel mir auf, dass das mehr als ein Lächeln war. Sie lächelte, ihr Blick war nach Innen gewandt, sie spielte viel mit ihren Haar und mit ihrem Gesicht. Es kam mir in den Sinn, dass sie sich verhält als ob jemand sie mit Schmeicheleien und frivolen Komplimenten überschüttet hätte und sie würde es genießen und etwas Verlegenheit spielen. Hin und wieder machte sie auch unwillkürliche Grimassen mit dem Gesicht oder ihr Körper verkrampfte sich in einer ungewöhnlich Stellung, aber ganz kurz, wie ein Tick. Sie war schön, gut angezogen, hatte einen bezaubernden Lächeln, aber zweifellos hatte sie eine psychische Erkrankung. Sie hatte keine Kopfhörer, also es war kein frivoler Telefonat oder lustiger Audiobook vom MP3 Player. Sie war geistig verwirrt und stark in ihrer Welt vertieft. Es ist nun ein Klischee, dass psychisch Kranke wie Yeti, Quasimodo oder Frankenstein aussehen, so ganz ist es aber nicht.

  5. Zu Kerstin: Das Problem sich abends nach der Arbeit noch aufzuraffen kenne ich sehr gut. Ich habe meistens auch keine Lust mehr nach einem anstrengenden Arbeitstag noch Sport zu machen. Wenn ich es jedoch schaffe zum Sport zu gehen dann fühle ich mich meißtens danach super gut. Ich habe mich jetzt gemeinsam mit einer Freundin im Fitness-Studio angemeldet. Somit kann der eine den anderen motivieren und außerdem macht es zu zweit einfach viel mehr Spaß.

  6. ich finde, dass sport wirklich ein guter ausgleich ist. allerdings fällt mir es persönlich oft schwer mich nach einem anstrengenden tag zu motivieren und ins studio zu gehen…

  7. Zum Thema Entspannung und Abschalten vom Alltagsstress kann ich nach meiner Erfahrung das Fitness-Studio mit seinen vielen Kursen empfehlen.
    Dabei kann man sich nach einem anstrengenden Arbeitsplatz körperlich richtig auspauern. Anschließend hat man dann die Möglichkeit zum Beispiel beim Joga oder Pilates sich richtig zu entspannen.
    Mir bringen diese Aktivitäten sehr viel, da ich von Morgens bis Abends arbeite tut mir dies sehr gut. Anfangs dachte ich, dass ich mir eine viel zu große Belastung aufhalse, doch es bekommt mir und meinem Körper sehr gut und ich würde es sehr vermissen, wenn ich nicht mehr regelmäßig ins Studio gehen würde.

  8. Mit dem Kinderschwimmen habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich selbst bin eine junge Mutter und bin mit meiner Kleinen einmal wöchentlich zum Kinderschwimmen gegangen.
    Es hat mir sehr viel gebracht mich mit anderen Eltern auszutauschen, denn es gibt oft Hoch und Tiefs in der Kindererziehung bei denen man nicht weiter weis.
    Meine Kleine hatte auf diesem Weg den Umgang mit Gleichaltrigen und gleichzeitig Bewegung.
    Meine Devise lautet: Überfordere nicht dein Kind sowohl dich selbst. Nimm Hilfe an wenn du sie benötigst und gib deinem Kind viele Möglichkeiten sich selbst zu finden.
    Mit ungefähr 10 Monaten ist es dann möglich sein Kind in die Krippe zu geben, wenn man sich zum Beispiel entscheidet wieder in den Beruf einzusteigen.

  9. Liebe Magdalen,

    Fakt ist, dass die Mütter heutzutage immer jünger werden und damit auch viel überforderter, da sie nicht die nötige Lebenserfahrung aufweisen können.
    Wichtig ist meiner Meinung nach, dass die jungen Eltern versuchen sich mit anderen Eltern auszutauschen und versuchen mehr Zeit außerhalb des Hauses zu verbringen. Denn gerade wenn den ganzen Tag zu Hause gesessen wird und kein strukturierter Tagesablauf vorhanden ist, können Depressionen entstehen.mehr darüber sprechen.
    Eine Möglichkeit dem Alltag zu ,,entfliehen“ wäre zum Beispiel das Babyschwimmen. Hier kann das Kind bereits nach dem 3. Lebensmonat das Element Wasser entdecken und die Eltern haben die Möglichkeit sich mit anderen Eltern auszutauschen und eventuell Probleme zu klären.

    lg Olivia

  10. Während eines Praktikums in der Psychiatrie, mit dem Schwerpunkt Depression und Angst, habe ich verschiedene Fälle erlebt. Häufig war der Druck des Umfelds eines der Haubtthemen der Patienten, die Angst etwas falsch zumachen und den Anforderungen nicht gerecht zu werden, begleitet sie durch den Alltag und hindert sie daran ein normales Leben führen zu können. Die betroffenen werden immer jünger, vor allem jungen Mütter sind häufig überfordert mit der Situation, dass sie nun viel Zeit zu Hause verbringen und sich ihr leben in der nächsten Zeit nur noch um das Kind und den Haushalt dreht.
    Was sagt ihr dazu? Wie kann unterstüzt werden?

  11. ich habe sehr gute erfahrungen mit supervision gemacht. eine gut geschulte person, die von extern kommt und unvoreingenommen an probleme herantritt also eine objektive meinung zu bestehenden problemen hat, kann situationen besser analysieren und dadurch hilfestellung bieten.

  12. Supervisionen halte ich auch für sehr sinnvoll. Allerdingt sollte man genau schauen welcher Supervisor der richtige ist. Es gibt auch unter ihnen auf Provit ausgerichtete Anbieter. Die ihre Leistungen nicht transparent machen.

  13. Wie wichtig es ist im Arbeitsleben einen Ausgleich zu der Arbeit zu haben kenn ich von mir persönlich. Ich persönlich gehe häufig Angeln, das gibt mir die Möglichkeit von dem Arbeitsalltag den Kopf frei zu bekommen und am nächsten Tag wieder frisch zur Arbeit erscheinen zu können. Ich habe es auch erlebt, wie wichtig es ist an dem Arbeitsplatz selber die Möglichkeit zu haben, sich über Missstände und Problemem offen mit dem Team zu unterhalten. In diesem Beispiel habe ich ein Praktikum in einer psychiatrischen Einrichtung gemacht und dort würde das Team, von den Patienten auseinander gedrängt und gegeneinander aufgebracht, hier war eine mangelnde Supervison eventuell das Problem. Das Team hatte nicht die Möglichkeit sich untereinader zu stärken und sich abzusprechen.

  14. ein stabiles umfeld ist auch meiner meinung nach die hauptsache. gut ist es, wenn man über seine probleme sprechen kann, oft empfinde ich es aber auch als angenehm nicht zu sprechen und trotzdem sind menschen um einen, die nonverbal unterstützen..

  15. Das ist wohl eine gute Erkenntnis, die zeigt das Arbeit und Leistung erbringen zwar sehr wichtig sind und für manche Leute eine entscheidende Rolle im Leben spielen. Ich schließe mich jedoch der Meinung von Emilia an, dass meine Familie und meine Freunde mein Leben und mein Glück im Wesentlichen bereichern.

  16. Für mich ist immer hilfreich, nach einem anstrengendem Tag an dem viel passiert ist und ich hohen Redebedarf habe entweder mit Freunden zu reden oder ein entspannendes Bad zu nehmen und gute Musik hören…Wichtig ist den inneren Ausgleich zu schaffen, so dass man für schwierige Situationen gewappnet ist.

  17. Ich bin der Meinung, man sollte aufpassen, dass Familienmitglieder die Situationen auf Arbeit nicht Tag täglich auffangen müssen. Natürlich hat jeder das Bedürfniss, nach einem ergeinisreichen und problembehafteten Arbeitstag mit jm. darüber zusprechen und gegenfalls Ratschläge einzuholen, aber man sollte doch stets darauf achten, dass die Thematik Arbeit nicht zur Familienthematik wird. Nach der Beendigung meines jeweiligen Arbeitstages wird mir jedes Mal aufs Neue bewusst, dass meine Arbeit mich zwar sehr berreichert… jedoch nur ein kleiner Teil von meinem sonst so großen Leben ist. Ich denke immer, dass ich für mich niemals vergessen solte, dass der Partner und die Familie bzw. das private Umfeld meist den Teil des Lebens darstellen, der einem Kraft für andere Dinge gibt und das Leben mit Glücksmomenten erfüllt..

  18. Zu Jessica: Ich kann ihnen nur zustimmen! Wir leben in einem stressigen Zeitalter und da ist es egal, welchen Beruf man ausübt, man wird überall unter Zeitdruck stehen. Wichtig ist nur, das man zu Hause nach der Arbeit von Familienmitgleidern unterstützt wird und von denen so zu sagen auf den Boden zurückgeholt wird. Nur dadurch kann man entspannen und abschalten.

  19. Bezüglich der Teamsituation am Arbeitsplatz bin ich ebenfalls der Meinung das ein gezielte Aufgabenverteilung eine gute Prävention ist, um einen psychischen Belastungen und Überlasten der Mitarbeiter zuvermeiden. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es trotz eines terminreichen Arbeitstages teilweise sehr entspannt sein kann, wenn eine gute Stimmung unter den Teammitgliedern besteht. Ich glaube Kommunikation, Fallbesprechungen, Absparchen über Aufgaben und ein Gegenseitiges Ergänzen von anfallenden Aufgaben sind dabei wesentliche Faktoren.

  20. Ludewika Krenzmann 11. Januar 2011 at 22:26 Antworten

    Ja, Prävention ist da ein gutes Stichwort. An meinem Arbeitsplatz wird seit ca. zwei Jahren regelmäßige Supervisionen durchgeführt. Wie häufig diese vorkommen, richtet sich nach der allgemeinen Stimmungslage am Arbeitsplatz. Mir wurde hierdurch deutlich, dass eine Arbeit umso „anstrengender“ ist, je mehr ich diese negativ belaste. In einem Team, dass sich stets positiv steuert und gemeinsam konstruktiv in die Zukunft arbeitet, kommen Krankheitstage, übermäßige Belastung oder gar psychische Erkrankungen deutlich seltener vor. Kommunikation, sinnvolle Aufgabenverteilung und Arbeitsstrukturierung ist hierbei eine der wichtigsten Faktoren um selbst präventiv gegen seine eigene Überbelastung zu wirken.

  21. Kein Wunder, dass die psychischen Erkrankungen so zunehmen. Wir leben in einem sehr stressvollen Zeitalter und in einer leistungsorientierten Gesellschaft, wo der Freizeit und Entspannung keine Achtung mehr geschenkt wird. So braucht man sich nicht wundern, wenn Leute an sich selbst zweifeln, depressiv werden. Beziehungen gehen verloren, Familien leben sich auseinander, Väter werden aggressiv zu Kindern, Mütter nörgeln vor lauter Überforderung, Probleme häufen sich. Die Menschen müssen lernen zu entspannen, müssen lernen die Prioritäten setzen. Was zählt ist innere Ausgeglichenheit, intakte Familie, Selbsterfüllung. Das heisst auch dass die Strukturierung des Alltags effizient werden muss. Man sollte keine Energie sinnlos verschwenden, sondern den Tag so zu regeln, damit alles in einer gesunden Relation zueinander steht. Sonst wird es immer mehr psychisch Kranken geben, die den Stress und Chaos nicht verkraften.

  22. zu Eva: Es gibt ja auch sogenannte Supervisionen, bei denen ein Außenstehender zum Arbeitsplatz geht, um mit den Angestellten Gespräche zu führen. Dabei werden teaminterne Probleme besprochen und gemeinsam Lösungen gefunden. Es kann wirklich ganz hilfreich sein, von einer außenstehender Person beraten zu werden. Dieser ist in das Gruppengeschehen nicht integriert und somit objektiv.

  23. ich denke außerdem, dass viel mehr präventivarbeit geleistet werden sollte, z. b. in form von gesprächsangeboten am arbeitsplatz o. ä. diese angebote sollten auch bis in die nachsorge einer psychiatrischen behandlung reichen, um rückfälle zu verhindern. wichtig ist auch an der krankheitseinsicht zu arbeiten. wenn ein junger mensch sich mit einer diagnose abfindet und diese in sein leben integriert ist ein „normales“ leben mit der teilhabe in allen bereichen möglich.

  24. Einige von euch fragten nach Entspannungstechniken! Ich kenne zum Beispiel Yoga oder Pilates. Diese Übungen werden langsam ausgeführt und können somit dazu führen, dass man körperlich und auch psychisch zur Ruhe kommt. Und nebenbei trainiert man noch ein bischen. Ausführen kann man diesen Sport entweder im Fitnesstudio oder zu Hause mit einer DVD oder für die Erfahreneen unter uns ohne DVD.

  25. Bei mir ist es so, dass ich erst spät von Arbeit komme und dann, dann muss ich zugeben, keine Motivation mehr habe, um ins Fitnessstudio zu gehen! Ich kann mich aber zu Hause sehr gut beim Lesen entspannen und so Abstand zur Arbeit gewinnen.

  26. Ich denke, dass den psychischen Erkrankungen heutzutage mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird. Man ist daher auch sensibilisierter was diese Themen betrifft und achtet möglicher Weise mehr auf seine psychische Gesundheit. Leider sind psychische Erkrankungen trotz vermehrter Aufklärung häufig noch Tabuthema. Vor allem beim Burn- out fällt auf, dass oft vom „Schlappmachen“, den Anforderungen nicht gewachsen zu sein, gesprochen wird. Auch Menschen, die in der Gesellschaft durch ihr „besonderes“ Verhalten auffallen, werden häufig gemieden. Hier ist vor allem Aufklärung wichtig, denn Reaktionen wie sich Abwenden, oder das Zuschreiben negativer Aspekte, in Verbindung mit einer psychischen Krankheit, entstehen meist durch Unwissenheit. Solche Assoziationen sind negativ besetzt und diesen Stempel möchte sich keiner aufdrücken lassen. Zumeist werden psychische Leiden vom Erkrankten selbst verdrängt, weil eigene Werte und Ansichten nicht zulassen wollen, dass man möglicher Weise ein „Irrer“ ist. Diese Sicht auf psychische Diagnosen ist völlig veraltet und erinnert an längst vergangene Zeiten.

  27. Für mich brachte Sport den nötigen Ausgleich vom Job. Nach der Arbeit direkt ins Fitnessstudio und anschließend entlasstet nach Hause zur Familie. Das ist zwar auch körperlich anstrengend, aber ich fühle mich danach viel besser und kann z.B. beim Spinning richtig abschalten von der Arbeit und lasse so den Stress auf der Strecke.

  28. Ich glaube aus eigenr Erfahrung sagen zukönnen, dass es häufig leichter gesagt ist „ich lasse die Arbeit auf der Arbeit“ als dies in die Tat gedanklich umgesetzt werden kann. Gerade bei Missstimmungen oder Streitigkeiten im Team fällt es doch wahrscheinlich vielen schwer sich emotional abzugrenzen. Hilfreich finde ich hier, wie es in vielen Kliniken der Fall ist, die Möglichkeit der Supervisionen zunutzen. Hier kommt eine völlig wertfreie Person von außerhalb in das Team und hilft den Mitgliedern Meinungverschiedenheiten und unterschiedliche Zielvorstellung zubesprechen. Im Idealfall kommt es dann zu einem gemeinsamen Lösungsweg, der hilft die Situation zuentschärfen. Derartige Unternehmungen haben mir als Pflegerin in einer psychiatrischen Klinik schon oft geholfen und es gelang mir dadurch besser zuhause gedanklich von der Arbeit abzuschalten!

  29. Bei anhaltendem Stress muss man sich einen Ausgleich schaffen, soweit ist das klar.
    Aber es ist sehr wichtig zu unterstreichen, dass dieser Ausgleich bei jedem Menschen ganz unterschiedlich ausfallen kann. Den einen reicht es vielleicht nach der Arbeit noch bei einem schönen Essen zu entspannen, die Beine hochzulegen, oder mit der besten Freundin zu telefonieren. Andere hingegen müssen sich evtl. etwas anderes überlegen. Ich zum Beispiel habe gute Erfahrungen mit verschiedenen Entspannungstechniken gemacht. Wichtig ist es in jedem Fall die Arbeit auf Arbeit zu lassen und sie nicht noch mit in den Feierabend mit zu nehmen.

  30. Erst einmal vielen dank für die oben genannten Tipps, die im Rahmen des Ausgleichs zum Arbeitsleben genannt wurden. Da ich selbst beruflich sehr eingespannt bin, fällt es mir jedoch häufig schwer auch beim gemeinsamen Abendessen mit meiner Familie gedanklich von Problemen der Arbeit abzuschalten. meine Frage ist deshalb, ob jm. vielleicht Erfahrung in diesem Bereich hat- wie mir die gezielte Entspannung nach der Arbeit besser gelingen könnte? Mit freundlichen Grüßen Ludwig K.

  31. Es ist leider so, dass immer mehr Angestellte psychisch erkranken und nicht aus Ihrer Haut können. Dies kann durch viele Faktoren im Beruf hervorgerufen werden, z. B durch Überarbeitung, unstimmiges Arbeitsklima, ungeregelte Arbeitszeiten, … Jeder Arbeitnehmer brauchen einen Ausgleich vom Arbeitsleben, was mir hilft ist nach der Arbeit ein Buch lesen oder spazieren gehen um von der Arbeit abzuschalten und am nächsten Tag wieder mit neuer Motivation den Arbeitstag zu meistern. Auch kann tägliches Joggen, gemeinsames Essen oder gar Fernsehschauen nach dem Beruf helfen wieder klare Gedanken zu fassen und neue Kraft zu tanken.

  32. Aktuelle Artikel in verschiedenen Fachzeitschriften informieren ebenfalls über die Zunhame von psychischen Erkranknugen im Arbeitsalltag. Gründe dafür sind häufig Mopping, Uneinigkeiten im Team, ein anhaltender Leistungsdruck sowie schlechte Bedingungn am Arbeitsplatz. Nun ist meine Frage, wie kann man derartigen Erkranknugen vorbeugen kann?

  33. Um das in Zahlen zu verdeutlichen:
    Ein Tag in einer psychiatrischen Klinik kostet die Krankenkasse ca. 200 Euro. Von den Kosten die entstehen wenn es zur gänzlichen Arbeitsunfähigkeit kommt, bzw. zur frühzeitigen Berentung gar nicht erst zu reden.
    Das Problem besteht aber in erster Linie darin, dass zu wenige die Frühzeichen psychischer Erkrankungen wahrnehmen und entsprechende Maßnahmen einleiten. Trotz unserer modernen und aufgeklärten Gesellschaft stellen diese Erkrankungen immer noch ein Tabuthema dar.


[top]

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.