In der Zeit der Pubertät bewegen sich die Kinder auf einer Schwelle zwischen Kind sein und Erwachsen spielen. Sie erproben sich und stellen oftmals auch ihre Umwelt und die gegebenen Regeln auf den Prüfstand. Der Körper entwickelt sich und das äußere Erscheinungsbild wird zunehmend wichtiger. Man ist auf der Suche nach Nähe – und zwar nicht unbedingt zu den Eltern – sondern eher zu der peer group. Aber genau hier können viele Probleme entstehen. Bei Jungen wachsen die Muskeln und man vergleicht sich mit den anderen. Aber was wenn die eigenen Muskeln nicht so ausgebildet sind wie bei den Anderen? Bei Mädchen entstehen die ersten Fettpölsterchen, die entscheidend für den Reifungsprozess sind. Und doch kommen die ersten Gedanken- Ich bin viel dicker als die Anderen..

Diese Abweichungen von dem scheinbaren Schönheitsideal können stark an dem Selbstvertrauen nagen. Und genau hier setzt die Ergotherapie an. Sie bietet gerade für Pubertierende eine Plattform auf der sie sich ausprobieren und ihre Sorgen mitteilen können. Durch geschultes Fachpersonal kann man in der Ergotherapie individuell auf die Wünsche eingehen und die Jungen und Mädchen auf ihrem Weg begleiten. Auch ist die Wahrscheinlichkeit einer beginnenden Essstörung in dieser Phase des Lebens drastisch erhöht. Bei Mädchen wirkt es sich meist durch Magersucht oder Bulimie aus, bei Jungen in verstärkten Fressattacken, die sich im Kreislauf wieder auf das Selbstbewusstsein auswirken. Auch hier kann die Ergotherapie die Jugendlichen unterstützen. Durch gezielte Gespräche im geschützen Rahmen ist es möglich das Selbstvertrauen zu stärken und das Selbstbewustsein der Jugendlichen aufbauen.

Bei weiteren Fragen zu diesem Thema stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen | Claudia Franz | Dr. Frank & Partner Zürich