Eine Radialispares entsteht, wenn der N. radialis beschädigt oder gequetscht wird.Dies kann z.B bei Oberarmbrüchen geschehen oder wenn man zu lange falsch auf dem Arm liegt. In der leichtesten Form spürt man beim Aufwachen ein leichtes Taubheitsgefühl und kribbeln, was sich aber nach kurzer Zeit einstellt und die Hand wieder voll funktionsfähig ist. Ein typisches Zeichen für die Radialisparese ist die Fallhand. Bei schwereren Schädigungen, wie wenn der Nerv durch eine OP durchtrennt wurde, gibt es spezielle Therapieverfahren, die das Teilstück ersetzen oder eine Nervennaht wird gelegt. Zusätzlich bilden Ergotherapie und Physiotherapie aber einen wichtigen Baustein in der Behandlung der Radialisparese. So versuchen die Ergotherapeuten durch passive Mobilisation die Funktionsfähigkeit des Armes oder der Hand und mithilfe von thermischen Anwendungen auch die Sensibilität wiederherzustellen.  Dies kann ein langwieriger Prozess sein, da der Nerv sich nur langsam regeneriert. Um so wichtiger ist die begleitende Therapie während des Kranheitsprozesses, damit keine Folgeschäden, wie die Verteifung des Handgelenks entstehen.Hilfsmittel, wie Funktionsschienen können die Regeneration des Nerves unterstützen.

Mit freundlichen Grüßen | Claudia Franz | Dr. Frank & Partner Zürich