Die Ausbildung der Ergotherapeuten ist umfangreich zwei Jahre lang  und wird an unterschiedlichen Schulen mit unterschiedlichem Niveau durchgefuehrt, (siehe Frank Studie zum Verbleib im Beruf der Ergotherapie, 2003). Neben Schulen mit nachgewiesenem hohem Ausbildungsgrad, gibt es Fachschulen, in denen den Schuelern Wissen vermittelt wird, welches nach dem Abschluss der theoretischen Ausbildung, in der Praxis deutlich vertieft werden muss. Ohnehin ist eine Vertiefung der Fachkompetenz, sowie eine Spezialisierung in einen Bereich im medizinischen Assistenzberuf der Ergotherapie genauso vorgesehen, wie in allen anderen medizinischen Asssistenzberufen, etwa der Logopaedie, oder Physiotherapie. Was braucht nun aber ein/e Ergotherapeut/in um in der Ergotherapie, mit Aspekten der Verhaltenstherapie, dem Verhaltenstraining, der Lernberatung, dem Elterntraining oder der Elternberatung, bei der Hilfe fuer die Feinmotorik, oder Grobmotorik erfolgreich taetig werden kann ? Die Ergotherapie ist eine  praktische und patientennahe Intervention.

Daher braucht ein/e gute/r Ergotherapeut/in nur 5 Dinge, um mit Kindern arbeiten zu koennen: 1. ein Seil, 2. einen Ball, 3. einen Baum (oder Spielplatz), 4. einen Bleistift (oder Kreide), 5. ein Blatt Papier. Ein  weiterer wichtiger Aspekt ist die Einbeziehung der Eltern selbst.

(Thomas A. Frank, 08.08.2009)