Die Ergotherapie befasst sich ganzheitlich mit Körper, Geist und Seele. Als Ergotherapeut eignet man sich im Laufe der Ausbildung und später im Job Wissen im pädagogischen, psychologischen und rehabilitativen Bereich an. Dadurch kann man in der Ergotherapie auch ganzheitlich auf den Patienten eingehen. Die Ergotherapeuten haben unterschiedliche Mittel und Medien um das therapeutische Angebot vielfältig, flexibel und zielgerichtet zu gestalten.

Ein Teilbereich der Ergotherapie ist die Hippotherapie. Hierbei kommt das Pferd als Medium in der Therapie zum Einsatz. Durch die rhythmischen Bewegungen kann man gut das Gleichgewicht trainieren und der Patient bekommt eine bessere Rumpfstabilisierung. Dieses kann man aber in der Ergotherapie auch ohne zu Hilfenahme eines Pferdes erreichen.  Denn nicht jeder hat die Möglichkeit und die Räumlichkeiten für solch ein Tier. Um auf das vorangegangene Beispiel einzugehen, kann man eine Verbesserung der Rupfstabilisierung des Patienten auch mittels Pezzibällen oder funktionellen Übungen anbahnen. Diese Übungen sind genauso sinnvoll und effektiv wie die Hippotherapie und weisen einen geringeren Kosten/ Nutzen Aufwand auf.

Also nicht verzagen, es muss nicht immer gleich ein Pferd zur Stelle sein, um gute therapeutische Arbeit zu leisten!

Mit freundlichen Grüßen | Claudia Franz | Dr. Frank & Partner Zürich