Das Training emotionaler Kompetenzen (TEK) ist ein Intensivtrainingsprogramm zur Verbesserung der Stress-, Selbstwert- und Emotionsregulation. Es wurde an der Universität Bern unter Prof. Dr. phil. Matthias Berking entwickelt. Die Basis hat das TEK auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Diese sehen die Wurzel der psychischen Störungen in der Störung der Emotionsregulation. Unter emotionaler Kompetenz versteht man die Fertigkeiten, die dabei helfen, mit Stress und negativen emotionalen Reaktionen angemessen umzugehen. Diese Fertigkeiten sind von grosser Bedeutung, da sie das eigene Wohlbefinden fördern, die Lebenszufriedenheit verbessern, vor psychischen Störungen schützen, oder deren erfolgreiche Bewältigung unterstützen.

Das Training gliedert sich in drei Schritte:

  1. Die Individuelle Diagnostik: Mit Unterstützung eines speziellen Diagnostikangebots, erhält jeder Teilnehmer zu Beginn des Trainings die Möglichkeit, sich ein Bild von seiner eigenen Gefühlswelt, seines Selbstwertgefühls und seiner emotionalen Kompetenzen zu machen.
  2. Die Theorie: Es werden theoretische Grundlagen zur Entstehung und Aufrechterhaltung von Stress und negativen Gefühlen vermittelt. Dabei werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie diese positiv beeinflusst werden können.
  3. Die Praxis: Mit diversen Übungen werden sieben konkrete Basiskompetenzen erworben: Muskel- und Atementspannung, bewertungsfreie Wahrnehmung, Akzeptieren und Tolerieren, effektive Selbstunterstützung, Analysieren und Regulieren.

Ziel des Trainings ist es, dass die Teilnehmer lernen, am Ende des Trainings diese Kompetenzen so gut beherrschen, dass sie sie in belastenden Alltagssituationen einsetzen können.

Mit Hilfe eines Trainingskalenders, wird das selbstständige Trainieren der emotionalen Kompetenzen im Alltag begleitet. Es gibt die Möglichkeit, täglich per SMS einen Trainingvorschlag zu erhalten oder mit verschiedenen Übungs-CDs.

In der Ergotherapie arbeiten wir unter anderem auch mit Menschen, die auf Grund von Emotionsregulationsstörungen eine psychische Störung z.B. Depressionen entwickelt haben. Wir können Patienten gezielt auf den Lebensalltag vorbereiten und fördern. Mit praktischen Übungen zur Muskel- und Atementspannung oder auch mit Übungen, die die Selbstreflektion und die Wahrnehmung der eigenen Gefühle fördern, ermöglichen wir ein Training der emotionalen Kompetenzen. Das bedeutet nicht, dass wir das gesamte TEK durchführen können, aber unsere Ausbildung ermöglicht es uns, verschiedene Sequenzen des TEK mit dem Patienten durchzuführen.

Mit freundlichen Grüßen | Carola Rehm | Dr. Frank & Partner Zürich