Ergänzend zu dem Artikel „Das Melba-Verfahren in der Rehabilitation“ beschreibe ich hiermit das dazugehörige Assessment Ida. Mit Ida können die arbeitsrelevanten Schlüsselqualifikationen erhoben und beurteilt werden, die mit dem Verfahren Melba dokumentiert werden.

Melba ist ein Verfahren, mit dem einerseits die Fähigkeiten einer Person und andererseits die Anforderungen einer Tätigkeit dokumentiert werden. Dazu stellt das Verfahren ein Fähigkeits- und ein Anforderungsprofil bereit. Der Vergleich dieser beiden Profile ermöglicht eine fähigkeitsadäquate Platzierung eines Arbeitsnehmers. Weiter zeigt der Vergleich auf, in welchen Bereichen ein Training der Arbeitsfähigkeiten sinnvoll ist.

Das Instrumentarium zur Diagnostik von Arbeitsfähigkeiten, Ida, ist ein Set aus insgesamt 14 standardisierten Arbeitsproben. Dazu gehören neben verschiedenen „Papier- und Bleistift“-Verfahren auch manuelle Aufgaben. Die 14 Arbeitsproben unterstützen die Beurteilung von kognitiven Fähigkeiten, psychomotorischen Fähigkeiten und Fähigkeiten aus dem Bereich Kulturtechniken/Kommunikation und der Art der Arbeitsausführung. Dieses Instrument verpackt als „Ida-Koffer“ enthält alle Materialien, die zur Erhebung und Auswertung der Merkmale notwendig sind.

Ida und Melba können in der Ergotherapie im Bereich der Arbeitsrehabilitation sehr gut genutzt werden. Einerseits zur Erfassung der Arbeitsfähigkeiten, als Grundlage für die Planung und Durchführung der Therapie oder des Arbeitstrainings. Anderseits für die berufliche Platzierung und Eingliederung des Klienten in ein angepasstes Arbeitsumfeld.

Mit freundlichen Grüßen | Karin Lutter | Dr. Frank & Partner Zürich

One Response to Ida – ein Instrument zur Diagnostik von Arbeitsfähigkeiten
  1. Ich finden den Bereich der Arbeitsplatzrehabilitation als sehr interessant. Es ist auch gut zu wissen, welche Möglichkeiten zur Diagnostik es gibt.

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