In einer Schulklasse von ca. 20 Schülern sind nach neuesten Ergebnissen im Durchschnitt über 3 Kinder unkonzentriert. Die Ursachen dafür sind sehr weitreichend. Bei vielen von ihnen scheint der soziale Druck eine grosse Rolle zu spielen, andere Kinder fühlen sich überfordert oder haben depressive Verstimmungen. Ebenfalls in Zusammenhang steht der zunehmende Medienkonsum von Kindern. Für viele Eltern scheint es der einfachste Weg zu sein, das Kind vor den Fernseher zu setzten. Das Kind ist somit beschäftigt. Die Ernährung spielt auch eine grosse Rolle. So ist bewiesen, dass mangelhafte Ernährung zu Vitamin- und Mineralienmangel führt. Dies wiederum hat zur Folge, dass das Gehirn nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird und dadurch nur reduziert arbeiten kann. Das zeigt sich dann unter anderem an der Konzentration.

Ein weiteres grosses Problem ist, dass viele Eltern sich keine Zeit mehr für ihre Kinder nehmen oder schlicht und ergreifend keine Zeit haben. Viele Eltern führen mit ihren Kindern keine persönliche Unterhaltung mehr. Dies liegt auch an der gesellschaftlichen Veränderung. Andere Faktoren wie z.B. die Teilleistungsstörung, traumatische Kindheitserfahrungen, sozialer Stress (z.B. Armut), verminderte Bildungschancen, belastende Partnerschaft der Eltern oder Gewalt in der Familie können ebenfalls Ursachen für eine verminderte Konzentrationsfähigkeit bei Kindern darstellen. Die Wissenschaftler hinterfragen ebenfalls den Unterrichtsstil der Lehrer und sehen in manchen Fällen auch darin die Ursache für Unkonzentriertheit.

In der Praxis Dr. Frank & Partner legen wir grossen Wert auf eine ganzheitliche Behandlung. Das bedeutet, dass nicht nur die Konzentrationsstörung behandelt wird, sondern auch die verursachenden Faktoren. Dies schliesst eine gezielte Elternarbeit mit ein. Ausserdem sind wir stets in Verbindung mit dem behandelnden Arzt und gegebenenfalls auch den unterrichtenden Lehrern.

Mit freundlichen Grüßen | Carola Rehm | Dr. Frank & Partner Zürich