An dem Kinderspital Zürich wurde von einer Forschungsgruppe unter der Leitung von Prof. Reto Huber das Zusammenspiel von Schlafen, Lernen und der kognitiven Entwicklung des Kindes untersucht. Die Gruppe untersuchte, ob kognitive Inhalte wirklich einfach im Schlaf gelernt werden können und ob man sich Aufgaben, die am Vorabend beübt wurden, durch den Schlaf besser merken kann. Für diese Untersuchung bekamen die Kinder am Abend verschiedene Aufgaben, die sie lösen sollten. Mittels Hirnstrommessung wurde aufgezeichnet, welche Gehirnareale angesprochen wurden. Das Langzeit-EEG behielten die Kinder auch über Nacht an, sodass während des Schlafes auch wieder genau aufgezeichnet werden konnte, in welchen Arealen die meiste Aktivität, bzw. die meisten Tiefschlafphasen sind. Während der Tiefschlafphase verarbeitet das Gehirn die gewonnen Informationen und kann diese auch festigen. Nun zeigte sich, dass genau in dem Areal, welches beim Lernen beansprucht wurde, die intensivste Tiefschlafphase abbildbar war. Am nächsten Morgen wurden mit dem Kind die gleichen Aufgaben wiederholt und es waren signifikante Verbesserungen  zu sehen. Dadurch stehen Lernen und Schlafen im engen Zusammenhang. Ein Hinweis an alle Kinder und Jugendliche – nur Schlafen ohne vorher zu lernen bringt gar nichts!

Von daher wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lernen und Schlafen.

Mit freundlichen Grüßen | Claudia Franz | Dr. Frank & Partner Zürich

Hier ein interessanter Link zu diesem Thema> Lernen im Schlaf