Sechseläuten ist DAS gesellschaftliche Fest in Zürich. Es findet mitte April statt und symbolisiert das Ende des Winters. Hierbei steht der Böögg, ein künstlicher Schneemann im Mittelpunkt. Dieser wird 18.00 Uhr auf dem Sechseläutenplatz verbrannt. Die Geschichte besagt, umso  schneller der Böögg den Kopf verliert, desto schöner wird der Sommer. Um dieses Fest auch gebührend zu feiern findet ab 15.00 Uhr ein Festumzug, auch Zug der Gesellschaft zur Constaffel genannt, statt. Dieser geht über die Banhofstrasse und dem Limmatqaui zum Bellevue, dem Sechseläutenplatz. An dem Festumzug nehmen über 25 Zünfte teil und präsentieren in farbenfrohen Köstümen und Trachten, begleitet von zahlreichen Musikkorps ihre jeweilige Zunft. Die Sechseläuten sind in Zürich ein allbekanntes Fest und werden inoffiziell wie ein Feiertag gefeiert. Hierbei besagt der Volksmund “ vormittag schaffe, nachmittag feiern!“ In diesem Sinne ein schönes Sechseläuten!

Beste Grüße | Claudia Franz | Dr. Frank & Partner Zürich

3 Responses to Sechseläuten – Ein Frühlingsfest in Zürich
  1. Ich kenne das Fest und finde das es ein schöner Start in den Frühling ist, man kann es wirklich als schönen Tag mit der Familie nutzen wie Karmen bereits geschrieben hat. Die Rituale und Gebräuche sind eine schöne erfarhung für die Kinder von ihrem Land und der Kultur zu lernen .

  2. Meine Mutter ist Polin und ich verbrachte meine Kindheit teilweise in Polen. Dort gibt es einen ähnlichen Brauch. Es wird zum Frühlingsbeginn eine Strohpuppe gebaut (etwa in der Mannesgröße). Dann wird in einem Umzug auf einem Stock aufgespießt zu einem Fluss getragen, wo sie angezündet wird und dann in den Fluss geworfen wird. Natürlich symbolisiert die Puppe die Winter. Solche Bräuche sind eine schöne Tradition in unsrer von kühlen Pragmatismus durchtränkten grauen Alltag.

  3. Dieses Frühlingsfest klingt sehr gut und ist sicherlich eine gute Möglichkeit mit der ganzen Familie einen schönen Tag zu verbringen.
    Ich wünsche allen Teilnehmern viel Spaß und verliert der Schneemann schnell seinen Kopf, damit wir dieses Jahr einen schönen Sommer bekommen.

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