„Bei der Gelenkmobilisation handelt es sich um die Mobilisation bewegungseingeschränkter, teilversteifter Gelenke unterschiedlicher Genese. Sie gehört zu den Basisverfahren im motorisch- funktionellen Bereich der Ergotherapie. „

Es gibt zwei unterschiedliche Formen der Gelenkmobilisation: Die aktive und die passive Mobilisation.

Die passive Mobilisation kommt primär als Vorbereitung zur aktiven Mobilisation zum Einsatz oder wenn der Patient nicht in der Lage ist, selbst die Muskeln zu aktivieren. So wie z.B. bei einer Fallhand. Durch die passive Mobilisation kann die Muskelaktivität angeregt und Kontrakturen prophylaktisch behandelt werden.

Bei der zweiten Aktivierungsform, der aktiven Mobilisation hat der Ergotherapeut mehr assistive Funktionen. Hierbei führt der Patient unter fachlicher Anleitung des Therapeuten die Bewegungen durch. Teilweise hebt der Therapeut oder verschiedene Geräte die Schwerkraft auf, was dem Patienten zu Beginn die Übungen erleichtert. Eine Steigerungsmöglichkeit besteht nun in der aktiven freien Mobilisation, in der der Patient die Bewegungen ohne fremde Unterstützung allein ausführt. Die Aufgabe des Therapeuten liegt dann primär in der Beobachtung und der Korrektur des physiologisch richtigen Bewegunsgausmaßes.

Als letzte Steigerung der Mobilisation ist die Bewegungsausführung gegen Widerstand. Diese dient zum Abschluss dem Patienten vor allem zum Kraftaufbau und zur Steigerung seiner Ausdauer, aber auch zur Verbesserung seiner Koordination.

Mit freundlichen Grüßen | Claudia Franz | Dr. Frank & Partner Zürich