Man wünscht es keinem, man ist glücklich wenn es einen nicht selber betrifft, und dann kommt die Diagnose vom Arzt: Multiple Sklerose!

Immer mehr jüngere Menschen Mitte 20 erkranken an MS. Dies ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems. Dabei setzten sich Entzündungsherde im Gehirn und Rückenmark in der weißen Substanz an. Die Entzündungsherde können durch die Übertragung im ZNS zu nahezu jedem neurologischen System gelangen. Dies macht die Erkrankung so unberechenbar, da man nie weiß wann oder wo die nächsten Ausfälle auftreten.

Der Krankheitsverlauf zeichnet sich in 3 verschieden Formen ab. Den schubförmig-remitiernden Verlauf, den sekundär-progredienten Verlauf und den primär-progredienten Verlauf.

Je nach Schub und Lage des Entzündungsherdes können die Symptome sich unterschiedlich abbilden lassen. So können Sehstörungen, Parästhesien, Schmerzen in den Extremitäten, Taubheitsgefüh, Gleichgewichtsprobleme, aber auch Störungen im motorischen Bereich auftreten. Je nach Ausprägen gestaltet sich dies unterschiedlich intensiv und belastend für den Patienten.

Als Therapie wären zum einen eine fachliche Aufklärung des Patienten, aber auch seiner Angehörigen anzuraten. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit einer Langzeittherapie um den Verlauf ein wenig besser regulieren zu können. Die Symptombehandlung ist auf jeden Fall an zu raten. Diese kann durch den Ergotherapeuten, den Physiotherapeuten, aber auch den Logopäden oder Psychotherapeuten erfolgen – je nach Symptombildung und Ausprägungsgrad.

Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. Oder lesen Sie hier mehr….

Mit freundlichen Grüßen | Claudia Franz | Dr. Frank & Partner Zürich