Sonja W. über die Lehrerin ihrer Tochter: „Zu Beginn des Schuljahres sagte sie noch, dass sie eine sehr unerfahrene Lehrerin sei und stets gegenüber Anregungen und Kritik offen wäre. Von der Tatsache habe ich noch nichts gemerkt.“

Katrin S., die Lehrerin der oben genannten Tochter, entgegnete: „Natürlich habe ich meine pädagogischen Prinzipien. Da ich der Experte in diesem Bereich bin und genau weiß, warum ich welche Medien einsetze, kann ich nicht grundlegend von meinem Unterrichtsstil abkommen. Jeder Elternteil hat eine andere Vorstellung von einem „guten“ Unterricht. Würde ich auf alle Anregungen eingehen, könnte keine klare Linie mehr verfolgt werden. Häufig vermisse ich das Vertrauen der Eltern.“

Woran liegt es aber, dass sich zwei Parteien in einen solch festgefahrenen Konflikt manövrieren, bei dem Schuldzuweisungen den Alltag bestimmen?

Auf beiden Seiten stehen dahinter durchaus nachvollziehbare Sorgen und Ängste. Eltern fühlen sich oft nicht ernst genommen in ihrer Rolle als pflichtbewusstes Elternteil, das nicht nur mit netten Worten, sondern auch mit Fakten versorgt werden möchte. Sie haben Angst, dass Teile des Lehrplanes nicht eingehalten oder falsch angegangen werden. Sie fühlen sich von den Lehrern abgelehnt, missachtet und ignoriert.

Hinter dem solch interpretierten Verhalten des Lehrers stehen hingegen häufig Ängste, von Eltern nicht richtig verstanden zu werden. Durch das fordernde Verhalten der Eltern nach sachlichen Informationen über Unterrichtsgestaltung fühlen sie sich in ihrer Rolle nicht akzeptiert und erheben die Annahme, um ihren Platz kämpfen zu müssen. Sie sind bemüht, den Unterricht nach aktuellen Annahmen der Pädagogik auszurichten und erfahren dadurch Ablehnung der Eltern, was in der Lehrerpersönlichkeit ein gewisses Gefühl von Ohnmacht auslöst.

Der Teufelskreis wird in Ansätzen ersichtlich. Häufig ist der Auslöser und die Lösung des Problems das Selbe: Die Kommunikation.

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Das klärende Gespräch wird jedoch häufig vermieden, weil beide Seiten Angst vor der Konfrontation, vor der Diskussion und von der schwierigen Lösungsfindung haben. In der Schweiz wird versuch, diesem Problem zuvorzukommen. Immer mehr Schweizer Kantone, seit neusten auch der Kanton Zürich, schreiben im Volksschulgesetz die Elternmitwirkung gesetzlich vor. Diese wird z.B. so umgesetzt, dass Eltern bei bestimmten Themen den Unterrcht mitgestallten. Beim Thema „Körper“ werden Eltern, die im medizinischen Bereich Tätig sind, als „Referendare“ eingeladen. Beim „Elternbesuchstag“ bekommen Eltern direkten Einblick in das Unterrichtsgeschehen und erfahren den Unterricht nicht nur durch Erzählungen ihrer Kinder, sondern erleben die pädagogisch-didaktischen Aspekte hautnah mit.

Der erste Schritt zu einer offenen Kommunikation ist für Eltern und für den Lehrer oft schwer, ist aber häufig die beste Möglichkeit, um Unklarheiten darzulegen und einen gemeinsamen Nenner in der Bildung der Kinder zu finden. Nicht nur die Eltern müssen durch den Lehrer erstgenommen werden, sondern auch der Lehrer durch die Eltern.

Ein Konzept, um Eltern mehr in den Schulalltag einzubeziehen, ist bereits vorhanden. An der Umsetzung müssen beide Parteien arbeiten.