Nach einer schweren Krankheit oder einem längeren Krankenhausaufenthalt ist es oftmals schwer wieder in den normalen Alltag einzufinden. Viele Menschen zeigen Irritationen oder Probleme bei der sozialen Eingliederung. Aber auch das Anforderungsniveau am Arbeitsplatz oder im häuslichen Umfeld bleibt stetig das gleiche, wie vor dem Ereignis. Es ist schwer nach einer Zeit der Schonung oder der Rundum-Betreuung wieder allein zurecht zu kommen, oder manchmal auch im umgekehrten Fall, es wird einem nichts mehr zugetraut und alles abgenommen. Diese Situationen sind nicht nur für die Patienten belastend, sondern oftmals auch für die Angehörigen. Wie zeigt man das Verständnis für die Situation oder den Menschen, wenn man nicht weiß, was im Moment an Hilfe gebraucht wird. Oftmals hat man auch eine Zeit der Sorgen, des Hoffens und Bangens hinter sich und ist glücklich den geschätzten Partner oder Sohn/Tochter wieder zu haben. Diesem möchte man alles erleichtern und ihm soviel wie möglich abnehmen. Doch dies ist manchmal das Problem. Viele Patienten kommen gestärkt aus dem Krankenhaus oder der Reha-Einrichtung, haben ihre Krankheit gut bewältigt und werden nun von den Angehörigen zu sehr verwöhnt. Doch getrauen sich die wenigsten, meist aus Schuldgefühlen heraus, diese Hilfe abzulehnen. Denn oftmals waren genau diese Menschen stets für einen da und Sie meinen es ja nur gut. Hierbei kann man nur das offene Gespräch empfehlen um klar abzusprechen, wie und in welchem Umfang die Hilfestellung benötigt wird.

Weitere Infomationen zu diesem Thema finden Sie hier…

Mit freundlichen Grüßen | Claudia Franz | Dr. Frank & Partner Zürich