Immer häufiger werden wir gefragt, warum wir uns als Praxis keinen Account auf Facebook zulegen. Das wäre DER neue Trend und DIE Werbeplattform schlechthin. Doch macht es denn wirklich Sinn? Es gibt über 750 Mio aktive User auf facebook und täglich sind mind. 50% davon online. Als soziales Netzwerk ist Facebook derzeit der Hype ohnesgleichen. Man kann schnell Kontakt zu anderen Usern knüpfen, egal ob man sie im realen Leben kennt oder nicht und die Partybekanntschaft von Samstagabend lässt sich auch schneller finden.

Über viele Quervernetzungen mit anderen Freunden trifft man Partner die das zukünftige Geschäftsleben beeinflussen oder Weichen stellen um neue Aufträge an Land zu ziehen. Doch was hat das mit Ergotherapie zu tun? Nicht viel! Oder würden Sie den nächsten Therapeuten für Ihr Kind anhand eines offenen Netzwerkes aussuchen.

Oftmals wirken die Eltern bei der Empfehlung für Ergotherapie verunsichert und suchen den Rat oder die Empfehlung des Kinderarztes. Dieser kann die Kompetenzen eines Therapeuten anhand von Erfahrungsberichten anderer Eltern, den medizinischen Befunden der Therapeuten oder der signifikanten Verbesserung beim Kind selbst, am besten einschätzen und entscheiden ob die therapeutische Praxis für das Kind gut ist.

Doch kann man eine Praxis anhand eines Facebook-Profiles richtig einschätzen? Oder sollte man sich nicht fragen, wie diskret mit dem Anliegen der Patienten umgegangen wird. Ist vielleicht bald das eigene Kind als „post“ auf der Pinnwand? Sinnvoller ist es dann doch sich die Homepage der Praxis genauer anzuschauen oder auf den Rat des Arztes oder von Freunden zu hören.

Mit freundlichen Grüßen | Claudia Franz | Dr. Frank & Partner Zürich