Tag Archives: Motivation

Was ist Demenz? Die Definition von Demenz lautet nach ICD10: F00-F03 „Demenz ist ein Syndrom als Folge einer meist chronischen oder fortschreitenden Krankheit des Gehirns mit Störung vieler höherer kortikaler Funktionen, einschließlich Gedächtnis, Denken, Orientierung, Auffassung, Rechnen, Lernfähigkeit, Sprache und Urteilsvermögen. Das Bewusstsein ist nicht getrübt. Die kognitiven Beeinträchtigungen werden gewöhnlich von Veränderungen der emotionalen […]

Es gibt wichtige Therapiebausteine und einer davon ist die Motivation. Aber was ist Motivation überhaupt und wie kann ich diese für meine Behandlung optimal nutzen? Es gibt verschiedene Prozesse der Motivation, unter anderem gibt es die kognitiven Prozesse (Wahrnehmung, Vorstellung, Denken, Sprache). Hier wird Wissen erlangt durch Erfahrungen mit der Umwelt. Dann gibt es die […]

Das Thema der Arbeitszufriedenheit und damit verbundene positive oder negative Konsequenzen gewinnen immer mehr Bedeutung. Auch in der Ergotherapie trifft man die Thematik der Wechselwirkung zwischen Gesundheit und Arbeit immer mehr an. Da stellt sich die Frage, wie kann eine hohe Arbeitszufriedenheit und Arbeitsmotivation erreicht werden? Frederick Herzberg entwickelte die Zwei-Faktoren-Theorie, die eine Theorie zur […]

Die Händigkeit beschreibt das Phänomen, dass Menschen insbesondere für feinmotorische Tätigkeiten konsequent dieselbe Hand benutzen, die dominante Hand. Der grösste Teil der Menschheit bevorzugt dabei ihre rechte Hand. Etwa 10% der Menschheit, darunter mehr Männer als Frauen, bevorzugen aber ihre linke Hand. Die Händigkeit wird von zwei Dimensionen definiert: Handpräferenz und Handleistung. Die Handpräferenz beschreibt, […]

Zu Beginn der ergotherapeutischen Intervention setzt man nach dem ergotherapeutischen Befund und einem Patientengespräch Ziele für die Therapie. In manchen Fällen, z.B. bei Kindern, werden die Therapieziele mit den Angehörigen besprochen. Die Zielsetzung ist sehr wichtig, so dass man nach Abschluss der Therapie die Wirkung der Intervention einschätzen kann. Wenn man zusammen mit dem Patienten […]

Die Pubertät bringt häufig ein breites Spektrum an neuen Verhaltensweise mit sich. Aktive Kinder werden plötzlich zu antriebslosen Jugendlichen, stille Mädchen zu großen „Zicken“, nette Buben zu frechen Jungs. Da die Forschung im Bereich Dyskalkulie und die damit verbundene therapeutische Versorgung heute noch sehr lückenhaft ist, kommt es häufig vor, dass erst mit steigender Klasse […]

Model of Human Occupation (MOHO), auf Deutsch: Modell der menschlichen Betätigung, ist im Bereich Ergotherapie von Gary Kilhofner entwickelt geworden. Das Modell erklärt wie zum Beispiel Motivation, Performanzvermögen, Betätigungsverhalten, Routinen und Umgebung einer Person die Auswahl unserer Betätigungen beeinflusst. Das MOHO kann mit jedem Klienten angewendet werden. Die Grundlage des Modells ist, dass eine Person […]

Das Rubikonmodell der Handlungsphasen kommt aus der Motivationspsychologie und geht auf Heckhausen und Gollwitzer zurück. Es beschreibt die verschiedenen Prozesse die notwendig sind, um von einer Absicht zur Zielerreichung zu gelangen. Der Handlungsverlauf wird nach dem Modell in 4 Phasen eingeteilt. Das Modell kann den Therapeuten wie auch den Patienten dabei unterstützen zu sehen, an […]