Depression ist ein Krankheitsbild, welches auf der ganzen Welt in Erscheinung tritt. Nach neuesten Schätzungen sind über 100 Mio Menschen weltweit betroffen. in Deutschland erkranken lt. Max-Planck-Institut jährlich 4,4 Prozent der Männer und 13,5 Prozent der Frauen an Depression. Die Dunkelziffer der nicht erkannten Depression ist aber weitaus höher. Durch die große Bandbreite an Symptomen bleiben daher viele Betroffene ohne Hilfe und ohne die notwendigen Therapiemöglichkeiten. Die Behandlung von depressiven Patienten dauert meist Jahre und erfordert viel Geduld und Ausdauer von Seiten der Patienten und Therapeuten. Doch was geschieht mit den Angehörigen der Betroffenen Personen?

Viele Angehörige sind diesen Situationen nicht gewachsen. Sie schwanken zwischen Mitgefühl, Anteilnahme, dem anderen Helfen wollen und absoluter Unsicherheit. Es können Ohnmachtsgefühle und Zorn, auf das ewige „Jammern“ der Betroffenen entstehen und zeitweise reicht es bis zur Abgrenzung der betroffenen Person. Der Zugang zu dem geliebten Menschen verflacht und viele Bemühungen die Stimmung aufzubessern misslingen und scheitern. Viele Therapeuten passen daher auch die therapeutischen Angebote im Sinne einer Familienbehandlung an und beziehen die Angehörigen stärker mit in den Prozess ein. Oftmals wäre auch ein eigene Behandlung des Partners anzuraten, da sich bei diesem Gefühle und Emotionen zeigen, mit denen man manchmal überfordert ist und auch Hilfestellung benötigt.

Die Aufklärung über das Krankheitsbild und Selbsthilfegruppe für Angehörige reichen oftmals schon aus, um die notwendige Unterstützung zu geben und einen Raum zum Reden zu bieten. Adressen und Informationsmaterial bekommt man beim Arzt oder dem zuständigen Therapeuten.

Mit freundlichen Grüßen | Claudia Franz | Dr. Frank & Partner Zürich