Die Feinmotorik bei Menschen bedeutet primär das Zusammenspiel zwischen Koordination der Finger, gezielte Greifbewegungen, die Stifthaltung und die richtige Kraftdosierung beim Malen, Schreiben oder alltäglichen Dingen. Eine gute Feinmotorik erleichtert z.B. das schnelle und leserliche Schreiben in der Schule. Auch im täglichen Leben z.B beim Brot streichen, beim Anziehen und beim Zähne putzen kann eine gute Feinmotorik hilfreich sein.

Oftmals treten im Kindesalter Probleme im feinmotorischen Bereich auf, weshalb Sie sich bei einem Ergotherapeuten vorstellen. Diese wird z.B beim Kinderarzt in den regulären U-Untersuchungen oder bei der Schuluntersuchung abgetestet. Aber auch im Erwachsenenbereich können Feinmotorische Defizite auftreten. So etwa bei Patienten nach einem Schlaganfall, bei Parkinson oder nach divesen Handoperationen.

Doch was macht man in der Ergotherapie bei feinmotorischen Störungen? Bei Kindern kann man mit gezielten Übungen und Hilfestellungen, teilweise auch mit Adaptionen das Malen und Schere schneiden trainieren. Durch den Einsatz von speziellen Therapiekneten kann z.B die Kraftdosierung oder die selektiven Fingerbewegungen beübt werden. Wichtig ist hierbei auch eine Elternanleitung um die Behandlungserfolge auch im häuslichen Umfeld zu integrieren. Bei Erwachsenen Patienten kommen oftmals spezielle funktionelle Spiele oder die aktiven und passiven Bewegungsübungen hinzu, um auch hier eine adäquate Bewegungsausführung anzubahnen. Gleichzeitig wird durch therapeutische Medien wie das Ultraschallgerät oder Vibrationsmassagen de Durchblutung des Gewebes angeregt um hier die Muskeln besser zu versorgen und somit die Anbahnung zu erleichtern.

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Mit freundlichen Grüßen | Claudia Franz | Dr. Frank & Partner Zürich